Einen Appenzeller richtig anfassen:

Um einen Appenzeller Sennenhund kennen zulernen, müssen wir dem Hund die Möglichkeit bieten, uns kennen zulernen. Wir müssen warten können, bis er den Kontakt mit uns sucht. Auf keinen Fall dürfen wir uns ihm aufdrängen, nicht mit Worten, nicht mit Liebkosungen oder Leckerbissen. Auch dürfen wir das Tier nicht unterordnen und es uns damit gefügig machen. Wenn wir dem Appenzeller Zeit lassen, ihn überall schnuppern lassen und erst wenn er nach Zärtlichkeiten verlangt, indem er uns mit der Nase anstupst, ihm diese geben, so wird es nicht lange dauern bis er uns akzeptiert.  Man fasst den Appenzeller nie von oben herab an, sondern beginnt ihn unter dem Kinn zu kraulen. Wenn die Hand von oben kommt, ist es für den Treibhund so als ob ihn ein Hufschlag von einer Kuh treffen würde. Er weicht sofort aus und sein Misstrauen ist geschürt. Die Augen dürfen nie mit der Hand verdeckt werden, er will den Fremden beobachten und sehen können.  Wird dies nicht beachtet, so wird der Appenzeller sich von dieser Person nicht mehr, in den meisten Fällen sogar nie mehr anfassen lassen.   

So nicht!
Stellen Sie sich vor Sie laufen die Straße entlang, auf einmal kommt vor Freude quietschend eine Person auf Sie und Ihren Hund zugerannt, jemand den Sie im Leben noch nie gesehen haben. Die Person schmeisst sich Ihnen um den Hals, streichelt Sie über den Kopf und schreit vor Entzückung über Ihr niedliches Gesicht. Was fühlen, denken und vor allem wie reagieren Sie???

So etwas müssen unsere Hunde regelmäßig über sich ergehen lassen. 

BITTE: Sorgen Sie für eine Begrüßung die für die Hunde angenehm ist! Viele Hunde zeigen bei solchen Begegnungen höchste Stressanzeichen, fühlen sich überrumpelt und können im schlimmsten Fall schnappen! Das muss nicht sein!!!





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Doris Meier

Brünggen 33

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