Veila, 15.3.2010, sucht ein neues zuhause. Wir suchen für sie gute, liebevolle und verantwortungsbewusste Hundeltern, die Veila ein sorgenfreies Leben bieten können. Veila hat die Welpenspielstunden besucht, ist stubenrein, geimpft und gechipt, gut geprägt, sozialisiert und ans Autofahren gewöhnt. Sie hat schon einen sehr guten Anfangsgehorsam, ist leinenführig, macht sitz und platz auf's Kommando. Sie ist eine aufgestellte und temperamentvolle, gelehrige Hündin. Interessen melden sich bitte bei: Norbert Schöffler, Ganterweg 77, D-83661 Lenggries Tel. 0049 8042 9703 Handy: 0049 170286 9727
Ich liebe Appenzeller mit Stil und Charakter, ob zweibeinig, vierbeinig, räs, fett oder flüssig!
Seit 1992 bin ich bestrebt, gesunde und genetisch einwandfreie sowie pfiffige, temperamentvolle und wesensstarke Appenzeller für Familien und Sport zu züchten.
Die Welpen werden ab der 4. – 5. Lebenswoche ans Auto fahren gewöhnt. Mit dem ganzen Wurf und der Sicherheit bietenden Mutter werden die Welpen zum Einkaufen oder zu kleineren Botengängen mitgenommen. So werden die Welpen dosiert mit immer wieder neuen Situationen konfrontiert. Das steigert ihr Selbstvertrauen. Mein Welpenauslauf wird je nach Entwicklungsstand und dem Drang der Welpen erweitert. Unterschiedliche Bodenprofile, Holzpaletten, liegendes Plastikfass, Gitterroste, Tücher, Kriechtunnels, eine grosse mit Bällen oder Wasser gefüllte Wanne, die die Welpen heiss lieben, geben den heranwachsenden Hunden Möglichkeiten zur körperlichen und auch seelischen Entfaltung. Das alles stellt Anforderungen an das Anpassungsvermögen, die motorische Geschicklichkeit, die Lärmverträglichkeit usw. Es befriedigt die Neugier und schafft Spielanreize.
Die neuen Besitzer können immer an mich gelangen mit ihren Problemen. Ich bin bemüht, so gut als möglich Auskunft zu geben und Lösungen zu suchen.
Ich wünsche mir auch von den neuen Besitzern, dass sie die begonnene Charakterformung des von ihnen erworbenen Welpen fortsetzen und die wenigen, kostbaren verbleibenden Wochen sinnvoll nutzen und mit den begonnenen Welpenspielstunden fortfahren und einen Junghundekurs besuchen.
Meine Zuchtstätte wird durch CERTODOG®, regelmässig auf Sauberkeit der Unterkunft, den Gesundheits- und Pflegezustand der Tiere, die Fütterung und andere wichtige Kriterien kontrolliert.
Eine gewissenhafte Zucht bedeutet nicht nur das Vermehren einer Rasse, sondern stellt an den Züchter einige Anforderungen in Bezug auf genetisches Wissen, genaue Kenntnis des rassetypischen Standards und der einschlägigen Zuchtreglemente, die kritische Auswahl der Zuchttiere und natürlich die Begeisterung für die Rasse und die Liebe zum Tier.
Die Teilnahme an Weiterbildungskursen und Züchterseminaren ist ein unumgängliches Muss. Ein wichtiger Teil der Prägungsphase des Welpen läuft beim Züchter ab. Die Zuchtstätte v. Brünggberg bietet den Welpen eine optimale Betreuung rund um die Uhr. Die Welpen haben viel Kontakt zu Menschen, zur Umwelt und lernen schon früh, im eigenen Welpenspielgarten mit den Dingen des alltäglichen Lebens umzugehen.
Der mittelgrosse, temperamentvolle, oft ungestüme und lernfreudige "Allrounder" hat eine gute Konstitution und ein einwandfreies, sicheres Wesen.
Das sich der Appenzeller Sennenhund nicht nur zum Treiben und Hüten von Vieh eignet, ist längst erwiesen.
Er ist ein zuverlässiger Familien- und Wachhund der aber auch immer mehr als Sporthund seine Arbeit findet. Er ist aufgeweckt und äusserst gewandt in seinen Bewegungen. Mit einem Appenzeller Sennenhund besitzen Sie einen fröhlichen und aufgestellten Kameraden. Gegenüber Fremden ist er misstrauisch. Um dieses Misstrauen abzubauen und einen angenehmen Hund zu halten, ist es unumgänglich, mit ihm einen Junghundekurs in einem kynologischen Verein zu absolvieren. Insbesondere der Rüde ist ein dominanter Hund, dessen Dominanz man unbedingt von früher Jugend an Herr und Meister sein muss. Konsequenz ist unerlässlich, Härte jedoch verträgt er schlecht. Der Appenzeller Sennenhund muss „spielen und arbeiten" können, denn für diesen aktiven Hund sind diese zwei Begriffe keine Gegenteile.
Seit es Hundesport gibt, ist der Appenzeller Sennenhund auch an vorderster Front mit dabei. Egal, ob als Begleit-, Schutz-, Sanitäts- und Katastrophenhund, Agility, Obedience, Therapiehund, Blindenhund oder als Hörhund. Es gibt wohl keine Sparte, in welcher nicht mindestens schon ein Appenzeller Sennenhund erfolgreich ausgebildet wurde. Der erste Blindenführhund war der Appenzeller Sennenhund Farso v. Brünggberg. Aktuell wird der erste Appenzeller Sennenhund, Skyla v. Brünggberg, in der Schweiz zum Hörhund ausgebildet.
Der wachsame und clevere Appenzeller Sennenhund – ist harmonisch gebaut – stark bemuskelt und hat kurzes Stockhaar.
Der Appenzeller ist ein Schlitzohr durch und durch. Mangelnde Erziehung nützt er sofort aus. Er fordert von seinem Menschen viel Kraft, Energie und eine klare Führung.
Appenzeller beim spielen und bei der Arbeit
Der VBM verzichtet bewusst auf eine eigene Zucht. Diese grosse Arbeit überlässt er ausgewählten und erfahrenen Züchtern. Damit ist der VBM in der Rassenwahl flexibler und kann somit besser auf die Wünsche der Sehbehinderten eingehen. Der VBM sieht die erzieherische Früherfassung der ausgewählten Junghunde vor. Im Alter von 2-3 Monaten werden die Welpen von einem Junghundtrainer übernommen. Ich habe bis jetzt 8 Junghunde für den VBM von 1999 – 2008 aufgezogen. Hunde für eine Bildenhundeschule aufzuziehen und für die wichteige Aufgabe als Führhund vorzubereiten war eigentlich schon immer mein Wunsch.
Jahre später... ich stellte 1998 an der BEA in Bern meine Zuchthunde aus. Mit dabei war meine Nachwuchshündin Eila, sie war gerade 16-wöchig. Eila, war sehr menschenfreundlich und aufgeschlossen. Sie nutzte jede Gelegenheit um ganz schnell durch die Türe zu schlüpfen um auf der gegenüberliegenden Seite beim VBM-Stand den Parcour zu erkunden. Die Blindenhunde Ausbildner Tim und Roland wurden schnell auf den neugierigen Hund aufmerksam. Roland wollte mir den Hund abkaufen, ich war sehr erstaunt und wollte wissen für was er denn einen Appenzeller braucht? Natürlich als Blindenhund, diese Hündin wäre genau richtig. Ein Appenzeller als Blindenhund, so etwas habe ich noch nie gehört, das geht doch nicht. Eila wollte ich sowieso nicht verkaufen, da sie meine zukünftige Zuchthündin werden sollte. Roland liess nicht locker und so versprach ich ihm mich beim nächsten Wurf zu melden. Der nächste Wurf kam am 16. Dezember 1998 auf die Welt. Ich war hin und hergerissen, soll ich nun Roland anrufen oder nicht. Ich nahm all meinen Mut zusammen und telefonierte Roland. Er lachte mich nicht aus, (das hatte ich erwartet) er freute sich und versprach die Welpen mit 7-wöchig zu testen. Tatsächlich kam Roland und testete die Welpen, Farso gefielen die Spielchen und er machte gut und freudig mit. So wurde der erste Appenzeller Sennenhund für die Blindenhundeausbildung gekauft. Ich hatte ziemliche Bedenken wegen der Aufzucht, ist doch der Appenzeller nicht mit einer anderen Rasse vergleichbar. Ich wollte den Welpen selbst aufziehen, so wurde ich beim VBM Junghundtrainerin. An den monatlichen Junghundetrainings, an Seminaren und Weiterbildungskursen habe ich mein Wissen über diese spezielle Hundeausbildung erworben und allgemein ergänzt.
Übungsspaziergang
Certodog® steht für Qualität in der Hundezucht und im Ausbildungsangebot eduQua zertifizierte Aus- und Weiterbildung auf dem Sektor Hund.
Züchter, deren Zuchtstätte
das Label Certodog® trägt, haben in tierschützerischer
Hinsicht unter Berücksichtigung des neusten Standes in
Ethik, Veterinärmedizin, Ethologie und Tierschutzrecht
einen besonders hohen Grad erreicht. Sie haben sich verpflichtet,
das Certodog®-Markenreglement, die Richtlinien für
Zuchtstätten und den Certodog®-Kodex einzuhalten.
Die Kontrolle der Zuchtstätte wird mindestens einmal
jährlich durchgeführt und die Zuchtstätten
auf korrekte Haltung und Aufzucht kontrolliert. Es dürfen nur gesunde Tiere in der Zucht eingesetzt werden. Die Züchter
haben die Möglichkeit sich regelmässig auf allen
hunderelevanten Gebieten fortzubilden.
Nur so kann der steigenden Zahl von Inzucht und Erbkrankheiten unter Rassenhundezuchten erfolgreich begegnet werden.
Certodog®-zertifizierte Zuchtstätten: Züchterliste an der Geschäftsstelle oder unter www.certodog.ch erhältlich.
Im Jahr 2008 musste ich sehr harte Rückschläge in Kauf nehmen.
Angefangen hat es schon im Januar, ich musste mich schweren Herzens von meinem super Rüden Browny trennen. Browny (aus Deutscher Zucht) hatte die Erbkrankheit Patellarluxation im 3. Grad. Somit konnte ich ihn nicht in der Zucht einsetzen da er die Krankheit an seine Nachkommen weiter vererbt hätte, zur Sicherheit habe ich Browny kastrieren lassen, damit niemand in Versuchung kommt und trotzdem mit ihm züchtet. Er lebt jetzt bei einer lieben Familie in der Schweiz.
Meine Freundin und ich haben dann einen Rüden in Italien gekauft. Unsere ganze Hoffnung haben wir in NoName gesetzt, denn er hat einen seltenen Stammbaum. Auch NoName ist ein wunderbarer Hund, genauso wie Browny.
Ende April musste der Wurf von Juka per Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden. Die Welpen haben die Narkose leider nicht vertragen und konnten nicht geweckt werden. Alle Welpen sind gestorben.
Kurz darauf, der grösste Schlag in meinen 30 Jahren als Züchterin, meine liebe Juka wurde vergiftet. Sie durfte nur 7 ½ Jahre alt werden.
Im Herbst merkte ich, dass mit Nemi etwas nicht stimmt. Nach einem tierärztlichen Untersuch kam der ernüchternde Befund, Patellarluxation im 3. Grad. Ich habe Nemi auch auf die Erbkrankheit "ektopischer Ureter" untersuchen lassen. Der Befund war leider auch nicht optimal. Unser Traum, mit Nemi eine gute Zucht aufzubauen ist geplatzt. Für Nemi habe ich einen guten Lebensplatz gefunden. Nemi lebt jetzt bei einer jungen Familie und er fühlt sich dort sehr wohl.
Zwei gute, gehorsame und freundliche Rüden die ich beide sehr geliebt habe musste ich als verantwortungsbewusste Züchterin weiter geben. Für eine gute und gesunde Zucht muss die genetische Erbmasse stimmen, leider waren beide Rüden vorbelastet. Ich hätte ein schlechtes Gewissen meinen Käufern gegenüber wenn ich mit Hunden die erblich belastet sind wissentlich züchten würde. Es ist so, dass die Anzahl Hunde in einer Zuchtstätte den Platzverhältnissen angepasst werden muss, daher ist es leider unumgänglich dass man sich auch von sehr lieb gewonnenen Tieren trennen muss. Es gab sage und schreibe 3 Züchter, 2 aus Deutschland und einen Züchter aus der Schweiz die mir den Vorschlag gemacht haben, Browny einfach zu operieren und wenn alles schön verwachsen ist den Patellar-Untersuch bei einem fremden Tierarzt nochmals zu machen. Dann wäre der Weg frei und ich könnte mit ihm züchten. Diesen Züchtern sollte man den Zwingernamen sperren. Mit einer Operation ist der Hund zwar gesund aber die kranken Gene vererbt er trotzdem weiter. Diese Machenschaften dienen der Rasse nicht, sie würde sehr schnell kaputt gehen und die Käufer sind letzten Endes die geprellten.
Unsere ganze Hoffnung liegt jetzt bei Brünggi. Brünggi ist im Januar 09 in Treuenbrietzen auf die Welt gekommen. Bei diesem Rüden stehen die Chancen für eine gesunde Zuchtbasis sehr gut, da er von untersuchten und einwandfreien Elterntieren abstammt. Beim Vater wurde nebst den normalen Untersuchen wie HD, ED und PL auch der Ultraschalluntersuch auf "ektopischer Ureter" gemacht. Der Befund war normal. Wir sind sehr zuversichtlich und hoffen, dass die Pechsträhne vorbei ist.
April 2009
Geh nicht vor mir, geh nicht hinter mir, geh neben mir, sei mein Freund!
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