MANTRAILING
verfolgt der Hund den Individualgeruch der gesuchten Person. Der
Individualgeruch besteht aus Hautpartikeln, Fettsäuren und anderen
Körperausscheidungen, welche von Bakterien zersetzt werden. Diese werden von
jeder Person ununterbrochen abgesondert und hinterlassen eine Spur, die so
individuell ist, wie ein Fingerabdruck. Es ist möglich eine Fährte in jedem
Gelände, Stadt Asphalt und Wald zu verfolgen und diese eine gesuchte Person aus
einer Menge von Menschen herauszufinden.
Mensch
und Hund werden bei dieser Arbeit gefordert und werden zum Team. Mantrailing
ist eine artgerechte Beschäftigung für den Hund und führt zu einem
ausgeglichenen Verhältnis und einem zufriedenen Hund, da er seine wichtigsten
Sinne ausbilden und benutzen kann.
Referent:: Albert
Küng, Swissmantrailing www.swissmantrailing.ch Member of National Police
Bloodhound Assoc, USA NPBA
Inhalt: Grundlagen in Theorie und Praxis für
Einsteiger
Datum: Donnerstag 14. – Freitag 15. Juni 2012
Zeit: Donnerstag 9.30 Uhr – ca. 17.00
Uhr
Freitag 9.30 Uhr – ca. 16.00 Uhr
Ort 8559 Sitterdorf CHin
der Nähe des Bodensee Kosten: Fr.
300.- zu überweisen auf Konto Nr.
87-163926-8
Mitbringen:
Brustgeschirr, Schleppleine (ca. 5 - 6 Meter), Belohnung für den Hund und
Persönliche Geruchsgegenstände, Warnweste, der Witterung angepasste Kleidung, gutes Schuhwerk, von Vorteil Handschuhe und viel
Motivation.
Anmeldeschluss: 30 .April 2012 Berücksichtigt
nach Eingang der Zahlung Fragen und Anmeldung: Albert Küng 079
377 89 25 mantrailing@bluewin.ch
Es sind nur noch 2 Plätze frei!
Ausbildner:
Albert Küng Member of National Police Bloodhound Ass NPBA ( http://www.npba.com )
Was ist Mantrailing überhaupt??? Mantrailing heisst übersetzt Mann-folgen. Der Hund bekommt anhand
einer Geruchsprobe den Individualgeruch des zu suchenden Opfer präsentiert und
hat dann die Aufgabe, diesen Menschen zu finden. Im Gegensatz zur Fährtenarbeit
(Träcking) sind Bodenverletzung nicht wichtig, da sich der Hund nach dem
Individualgeruch des Opfer orientiert. Gut ausgebildete Mantrailer können Trails
in jedem Gebiet ausarbeiten, Tage sogar Wochen-alte Trails über etliche Km.
stellen kein Probleme dar.
Der Individualgeruch:
Der Mensch verliert permanent abgestorbene Zellpartikel, die ihn wie eine
Wolke umgeben und langsam zu Boden sinken,so muss man sich das etwa vorstellen.
Auf den Zellpartikeln sitzen Bakterien, die sich von den Zellpartikeln ernähren
und wiederum Stoffwechselprodukte erzeugen, die unsere Hunde riechen können.
Jeder Mensch hat seinen Individualgeruch, da er sich z.B. anders
ernährt, Krankheiten hat usw. was ihn von anderen Menschen unterscheidet. Der
Individualgeruch ist ebenso einzigartig wie ein Fingerabdruck oder DNA. Unsere
Vierbeiner vermögen Spuren zu finden, die mehrere Tage alt sind. Für solche
nachvollziehbaren Leistungen müssen aber Hunde wie Hundeführer ausgebildet
werden. Der Letztere muss die Reaktionen des Hundes korrekt interpretieren. Er
darf ihn nicht auf die falsche Fährte führen. Geeignete Hunde sind natürlich
physisch und psychisch gesund und mit möglichst grossen Riechräumen gesegnet,
Jagdhunde sind auf diesem Gebiet beliebt. Der Individualgeruch des Menschen
setzt sich zusammen aus Hautpartikeln, Fettsäuren und anderen Ausscheidungen,
die von Bakterien zersetzt werden. Solche Spuren werden von jeder Person ständig
abgesondert und hinterlassen Merkmale – so individuell wie ein Fingerabdruck.
Feine Partikel werden vom Wind oft weit von der Fährte verweht. Entsprechend
entfernt sich der Hund von der Spur. Diesem Suchhund lässt man vernünftigerweise
die freie Entscheidung, wo und wie er seine Nase einsetzt. Hunde mit solch einer
Ausbildung im Mantrailing werden eingesetzt, um über längere Zeit vermisste
Kinder, Demenz- oder Alzheimer-Patienten zu finden. Auch im Bereich der Polizei
werden diese Vierbeiner eingesetzt um nach einer Flucht den Dieb dingfest zu
machen. Aber Mantrailing ist auch eine ausgezeichnete Möglichkeit, den in jedem
Hund vorhandenen Jagdtrieb, in erwünschte und akzeptable Bahnen zu lenken. Somit
seid ihr gemeinsam auf der „Jagd“ und fördert die Mensch-Hund Beziehung.
Leichensuchhund LSH Leichensuche
soll im Allgemeinen eine rein forensische Tätigkeit sein. Das heisst, die Leichensuche dient ausschliesslich der Aufklärung von
Straftaten. Dieses ist aber nicht richtig. Alle
Angehörigen eines Opfers haben das Recht, es auch zu beerdigen und das Recht sich verabschieden zu können. Auch bei Suiziden, bei
denen der Einsatz von Mantrailer vermutlich zu
spät käme (um zu retten), ist der Einsatz von Leichensuchhunden
sicherlich sinnvoll. Des Weiteren dient die Leichensuche auch dem Gesundheitsschutz in Katastrophengebieten, da sich mit jeder
nicht gefundenen Leiche die Seuchengefahr
erhöht. Leichensuche in der Schweiz wird nur von der Polizei und REDOG betrieben. Swissmissing
und Swissmantrailing werden in näherer Zukunft auch Leichensuchhunde ausbilden. Haben Sie Interesse dann melden Sie sich unter
mantrailing@bluewin.ch
SwissMantrailing hat sich zur Aufgabe
gemacht Hund und Hundeführer eine Top Ausbildung zu gewährleisten.
Bei SwissMantrailing werden Mantrailer
ausgebildet für Freizeit, als sinnvolle
Beschäftigung für den Hund und Hundeführer.
Oder für den Realeinsatz bei mantrailing@bluewin.ch Swissmissing, aber nur mit Schweiss und Laufhunde oder artverwandte Rassen
( Weimaraner, Vizsla, kleine
Münsterländer usw.)
SwissMantrailing führt regelmässige
Tages-Training, Zweitages
Seminare für Anfänger und Fortgeschritte und Mantrailing-Ferien durch.
Sämtliche Trainings werden von Albert
Küng geleitet.