Portrait / Ethik
Welpen / Spiele
Wurfplanung
Aktuell - News
Meine Hunde
Käuferfotos
Appenz.Varianten
Fotoalbum
Gesichtsausdrücke
Blindenhunde
Welpenanalyse
Swiss Mantrailing
Ältere Brünggberghunde
Andenken
Mein erster Appenzeller
Kontakt
Gästebuch
Links / Literatur
   
 







Voraussichtlich im Frühling 2012


Joke v. Urimshof


Sänti v. Huberberg,
HD:  B/B,  ED:  0/0
LS-ÜGW:  Typ 0
PL: 0/0,  EU-A

Inzuchtgrad  0%


___________________________________________________________________________



Evtentuell im Herbst 2012  -  havannabraune Welpen

Paarung steht noch nicht fest

_____________________________________________________________________________



Welpen – Wesens-Test   durchgeführt von Hundeinstruktor  R. Eggenberger

Wir gehen davon aus, dass sich das Wesen des Hundes einerseits aus dem Erbgut und anderseits aus der Fülle der vor - und nachgeburtlichen Erfahrungen bildet. Deshalb sind nicht nur Kenntnisse über die Gesetzmässigkeiten der Vererbung des Erbgutes nötig, um gezielt und mit Erfolg zu züchten und jene Anlagen des Tieres zu fördern, die ihm die spätere Aufgabe erleichtern. Ebenso wichtig sind Eindrücke aus der Umwelt, auf die sich der Hund einstellt. Es ist möglich, dass bereits schon das Wachstum des Embrios durch äussere Umstände beeinflusst werden kann, z. B. Umgebung, Haltung, Behandlung und Ernährung des Muttertieres während seiner Trächtigkeit. Hier müssen noch viele Erfahrungen gesammelt und ausgewertet werden. Über die Entwicklungsphase nach der Geburt verfügen wir über wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse, die wir uns zu Nutzen machen wollen, insbesondere die Erkenntnisse in der Gehirnforschung. Es ist erwiesen, dass sich das Wachstum des Gehirns nach den Einflüssen der Umwelt richtet. Je umfassender und reichhaltiger diese sind, desto belastbarer, aufnahmefähiger und funktionstüchtiger wird das Gehirn. Hier kann der Züchter in den ersten Entwicklungsperioden des Hundes einen wesentlichen Beitrag zur gesunden Entfaltung leisten. 

                                                                                                                                                  
Welpen - Exterieur-Test  nach Pat Hastings 'Puppy Puzzle' 
durchgeführt von D. Walder und E. Holderegger

Ein gesunder Welpe präsentiert sich im Alter von 8 Wochen (+/- 3 Tage ziemlich exakt in den Proportionen, die er als adulter Hund haben wird. Zeigt der Welpe in diesem kleinen Zeitfenster zwischen 7 1/2 und 8 1/2 Wochen beispielsweise einen langen Rücken und kurze Beine, so wird er sich als Junghund zunächst zwar verändern, als erwachsener Hund aber annähernd dieselben Merkmale aufweisen. Der Körperbau des Welpen wird auf einem Tisch in der Steh-Position analysiert. Nach einer ersten allgemeinen Einschätzung des Welpen (ist er rassetypisch?) begutachtet die Testperson den Körper optisch, vor allem aber mit den Händen tastend Punkt für Punkt durch und führt ein Protokoll über Kopf, Vorderhand, Brust, Rücken, Lende, Kruppe, Hinterhand Rutenansatz usw. Wichtig für einen zukünftigen Sporthund ist eine gut gewinkelte Vorhand, da sie 60% des Gewichts zu tragen hat. Eine steile Lage der Schulterblätter sowie zu kurze Oberarme bewirken eine eingeschränkte Reichweite der Vorderbeine. U.a. sollte der Rücken kräftig und nicht zu lang (die Lenden in der richtigen Proportion zum Brustkorb) und die Hinterhand angemessen gewinkelt sein. Vor allem die Sprunggelenke sollen stabil gebaut sein. Mittels verschiedener Tests nach Pat Hastings, Puppy Puzzle, kann der Hund auf strukturelle Vorzüge und Mängel geprüft werden. Diese Tests sind ein optimales Instrument für den Züchter, um seine Nachzucht von einer unabhängigen Person beurteilen und einschätzen zu lassen. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen, die optimalen Welpen für die Zucht zu erkennen, aber auch die für den Sport- und Arbeitsbereich geeigneteren Welpen von den Familienhund-Welpen zu unterscheiden. Ein Protokoll über den einzelnen Welpen wie auch über den ganzen Wurf wird dem Züchter abgegeben. Der Test ist für die Welpen keinerlei Belastung. Meine Züchterkollegin Eva Holderegger Walser (Cattledogs) und ich haben über viele Jahre Erfahrungen gesammelt und testen Welpen der unterschiedlichsten Rassen wie auch Mischlinge. http://www.ddwalder.ch/

Mit den Händen ertastet und im Spiegel betrachtet, so können Schwächen in der Körperstruktur aufgedeckt werden.
Schwächen werden vom Körper an anderer Stelle kompensiert, es gilt, derartige Kompensationen aufzudecken und die Ursachen herauszufinden.
Ein gut ausbalancierter Welpe ist in der Regel auch ein gut gebauter Welpe.



Für einen Welpen bis zum Alter von 6 Monaten gilt  als Faustregel  1 Minute Bewegung pro Lebenswoche täglich, d.h. ein 15-wöchiger Welpe darf höchstens 15 Minuten spazieren. Ab
7 Monaten gilt pro Lebensmonat 5 Minutenspazieren. Das heisst  ein 8 Monate alter Junghund darf
8 x 5 Minuten, also 40 Minuten pro Tag spazieren.

Das zu viel an Bewegung führt zu Dys-Funktionen, mithin zu Dysplasien am gesamten Skelett des Hundes und reichen von ganz leichten und vielfach klinisch unerkannt bleibenden Verlaufsformen bis zu schweren Deformationen. Da am Hüftgelenk die dynamischen und statischen Kräfte der Bewegung am stärksten sind, kommt es hier zwangsläufig zuerst zu Verformungen bzw. Dysplasien. Eine Dysplasie kann aber auch an allen anderen Gelenken auftreten und man würde sie in mehr oder weniger schwerer Form bei allen Hunden finden, wenn man nicht nur die Hüft- und Ellbogengelenke röntgen würde.

Ein Appenzeller Sennenhund ist mit 1 ½ Jahren ausgewachsen, dann dürfen Sie mit ihm ausgedehntere Spaziergänge unternehmen. Wenn er eine gute Kondition aufgebaut hat steht auch einer Bergwanderung oder Velotour nichts mehr im Wege.



Manche Hundehalter haben ein Wochenprogramm wie Manager, Pausenlos wird erzogen, gespielt und Sport getrieben. Immerhin heisst es doch in jedem zweiten Hunderatgeber, man solle seinen vierbeinigen Freund von klein auf fördern und stets genug beschäftigen.

Ein solches Tages-Programm ist nicht nur anstrengend für den Hundehalter, sondern sogar schlecht für den Welpen/Junghund, weil er zum seelischen Ausgleich viel Ruhe braucht. Zu dieser muss man den Hund wie ein überdrehtes Kind, manchmal auch zwingen. Nehmen sie Ihren Kleinen auf den Schoss, oder wenn er schon grösser ist, setzten Sie sich zu ihm auf den Boden, und halten ihn einfach nur fest, ohne zu streicheln oder mit ihm zu sprechen, solange bis er ruhig geworden ist.

Man darf nicht vergessen, dass Hunde zwei Drittel ihres Lebens verschlafen. Das ist nur eine von vielen bestehenden, aber auch neuen Erkenntnissen.





 
   
Top