Portrait / Ethik
Welpen zu verkaufen
Meine Hunde
 W-Wurf / Fotos
Havanna/Schilt
Fotoalbum
Brünggi
Arija / Brava
Sänti
Walko
Blindenhunde
Ältere Brünggberghunde
Veteranen
Gesichtsausdrücke
Käuferfotos
Andenken
Mein erster Appenzeller
Kontakt
Gästebuch
Links
   
 






5. Mai, im Nachbarsdorf Weisslingen

Walko lernt mit Kindern umzugehen.



_______________________________________________________________

Walko im Seminar,  Frühling 2011

Das Ziel dieses Seminars war: „Wie und für Wen werden unsere Hunde aufgezogen?“ 

1. Tag
Workshop: „Was ist sehende Begleitung – was muss beachtet werden – welche Pflichten hat man?“  Grundtraining für unsere Welpen mit kleinem Postenlauf  altersgleicher Junghunde.  

2. Tag
Unter der Dunkelbrille durch Augst und Augusta Raurica
Treffen mit Führhundehaltern
Workshop: Konditionieren eines gewollten Verhaltens – Wie man „Verstärker“ anwendet. Beschwichtigungssignale, Aggressionsleiter Unterordnungsspiele in Gruppen  

3. Tag
Gruppentraining entlang des Wanderweges zwischen Sissach und Lausen. Erfahrungsaustausch zum Welpengitter, Info’s, Tipps und Ticks Olympiade der Unterordnung Offene Runde


Tag  1
Postenlauf:  Beim 1. Posten ging es darum, dass unsere Junghunde mit uns einen Slalom um mehrere Pfosten herum machen und uns sehr nahe und unverzüglich folgen. Für Walko war diese Übung kein Thema, er läuft sowieso bei mir am Knie, ob ich nun langsam oder schnell laufe.
Beim 2. Posten mussten wir einen freien Abruf machen. Der Junghund macht ein „sed resta“ und wir entfernen uns ca. 10-15 m, der Junghund bleibt brav sitzen, dann rufen wir ihn ins „piede“  Walko hat das beim 2. Anlauf perfekt geschafft.
Beim 3. Posten bekam jeder Teilnehmer eine Dunkelbrille. Ein Instruktor verteile vor uns in der Wiese „postos“. Nun ging es darum, dass posto zu finden, und unseren Hund darauf „sed“ machen zu lassen, und später ins „a terra“. Dann wurden wir durch die Gruppe geführt, der Hund sollte nun mit uns gehen ohne mit den anderen Hunden Kontakt auf zu nehmen, an der Leine zu zerren oder herum zu schnüffeln. Auch diese Übung haben wir ganz gut gemeistert.  

Tag 2
Mit dem Bus wurden wir nach Augst gefahren, und dort in 2er Gruppen eingeteilt. Nun musste ein Partner den anderen durch die Ausgrabungsstätte führen und erzählen was er sieht. Ich lief zuerst unter der Dunkelbrille. Willy erzählte laufend wo wir gehen und wie die Landschaft aussieht, dann blieb er stehen und las mir von einer Tafel geschichtliches aus der Römerzeit vor. Willy nahm ohne Hund am Seminar teil. Er wollte zuerst schnuppern und sich dann entscheiden ob er einen Hund aufziehen will. Er bekam als Ersatz einen grossen Deutschen Schäferhund der bei Roland in der Ausbildung war. Dem Hund gefiel es aber bei uns gar nicht, er suchte Roland, er zog in alle Richtungen und quitschte während der ganzen Zeit. Ich versuchte mich auf Willy zu konzentrieren, das fiel mir aber sehr schwer, da die Ablenkung sehr gross war. Bald wechselten wir und ich führte Willy den Weg entlang und erzählte ihm wie die Arena aussah. 


Nach einer Weile wurde ich von Nadine abgeholt. Sie drückte mir einen Langstock in die Hand. Ich musste mich über den Platz tasten und den Wanderweg finden. Walko lief wunderbar neben mit her, ohne zu ziehen, ich war froh, so konnte ich mich ganz aufs Tasten konzentrieren. Dann kamen Treppenstufen, ich glaube es waren immer 4 Stufen dann kurz gerade aus und wieder Stufen. So ging es mehrere Minuten durch den Wald abwärts.


Unten angekommen wurde ich an Barbara weitergereicht. Ohne den Langstock musste ich unter der Dunkelbrille weiter gehen. Walko übernahm jetzt die Führarbeit. Er lief sehr schön leicht vor mir, zügig voran. Das beeindruckte nicht nur mich sondern auch Barbara, sie lobte uns, weil wir so sicher unterwegs waren und Walko weder schnüffelte, noch nach rechts oder links zerrte.


Dann durfte ich die Dunkelbrille wieder abnehmen und weiter spazieren bis zum nächsten Posten. Dort musste ich auf meinen Partner Willy warten. Er musste dann unter die Dunkelbrille, die Leine im linken Arm und gleichzeitig ein Tablett mit einer halbvollen Petflasche darauf, so sollte ich ihn durch den Slalom führen. Die Flasche flog schon mehrmals hinunter bevor wir überhaupt gestartet sind. So ging das nicht, ich sagte er soll das Tablett in die rechte Hand nehmen und den Hund links führen. Ich halte ihn dann am Arm und führe ihn durch den Parcour. Das hat wunderbar geklappt, obwohl der Schäferhund an der Leine zog und immer noch nach Roland ausschau hielt.

Wir durften weiter spazieren, bis zu Swen, unsere Hunde mussten eine Treppe anzeigen, auch das war für Walko kein Problem. Weiter gings durch’s Dorf, dann nach rechts zum Castelen, dort stetzten wir uns auf die Treppenstufen und wurden von Peter über die Führarbeit im Geschirr instruiert. Lansam war es Zeit um zum Parkplatz zurück zu kehren um anschliessend nach Liestal zu fahren.

Für die Hunde war „Feierabend“, sie durften auf der grossen Wiese spielen. Danach mussten sie brav im Seminarraum warten ohne zu stören.

Am Abend gab es nochmals in kleinen Gruppen Unterordnungsspiele, einen Spaziergang für die Grösseren und die Kleinen durften ins freilauf Gehege.

Tag 3
Schon am Morgen wurden wir mit dem Bus nacht Sissach gefahren. Entlang des Wanderweges nach Lausen gab es wieder Unterordnung in verschiedenen Gruppen. Dazwischen auch Freilauf und abrufen aus dem Spiel heraus.




Am Nachmittag war Workshop / Wie lehren wir einem Hund was er machen soll / Erfahrungsaustrausch zum Welpengitter, und offene Runde.


___________________________________________________________________________


12. März 2011,  Sachkundenachweis nach Art. 68 Abc 2 TSchV absolviert  -  Nr. 08/0028

_______________________________________________________________________


Nun ist er schon 5 Monate alt,
Freilauf am Waldrand

______________________________________________________________

Wir sind jetzt schon ein paar mal im Coop einkaufen gegangen. Walko muss lernen schön neben dem Wägeli zu laufen, nicht in den Gestellen zu schnüffeln, nichts zu stehlen, nirgends hinauf zu stehen.

_______________________________________________________________

31.1. Walko in Kyburg

________________________________________________________________

Heute, 24.1. haben wir die Gelegenheit ergriffen und eine Rolltreppen Verweigerung gemacht. In der Schweiz dürfen Hunde generell nicht auf Rolltreppen. Blindenhunde müssen dann eine normale Treppe oder den Lift suchen. Soweit sind wir aber noch nicht, erst muss er lernen, dass er mir nicht bedingungslos hinterher läuft und selbstständig Handeln darf und muss.
Er hat das sofort begriffen und auch sofort reagiert und gesperrt, er hat sich super schön geweigert weiter zu gehen.
Also Lob gibt es eben nur ein begeistertes "brava". Dann habe ich ihn auf den Arm genommen und die Treppe, neben der Rolltreppe,  hinuntergetragen.
In einigen Tagen werden wir die gleiche Rolltreppe nochmals zu begehen versuchen, dann sehe ich ob er die Lektion gelernt hat, oder ob ich es ihm nochmals zeigen muss.

Er möchte jetzt auch jeden Tag auf's Tavo. Er steht mit den Vorderpfötchen hinauf und wartet bis ich ihn hochhebe.

________________________________________________________________

Walko ist nun alt genug, er ist 15-wöchig. Für ihn beginnt nun der Ernst des Lebens. Angefangen wird mit der Tavo-Arbeit. Das Tavo ist ein Tischchen, H 60 x B 50, L 70 cm. Wir arbeiten auf dem Tavo weil es für den Junghundtrainer bequemer ist, wir müssen uns nicht immer zu dem Welpen hinunter bücken, und weil dieses bücken wegfällt, üben wir auch keinen Druck auf den Welpen aus.

Auf dem Tavo lernt er die gebräuchlichstn Kommandos wie sitz, platz, warten, steh, rechts-umkehrt. Wir benützen dazu die Internationale Sprache für Blindenhunde, ein leicht abgewandeltes italienisch, also sed, a terra, resta, ferma, ritor. Warum italienisch? Die Sprache ist weicher und melodiöser. Im deutschen enden die meisten Hörzeichen mit einem Zischlaut, platz, sitz, fuss, rechts, links. Im italienischen, kann der Welpe die Wörter viel besser unterscheiden.
Im ganzen muss er 38 Hörzeichen lernen. Später kommen dann noch x-beliebige Fernziele dazu.

Auf dem tavo lernt er nicht nur Hörzeichen zu befolgen, das Tavo ist auch der Pflegetisch. Da wird der Hund massiert, die Ohren kontrolliert, die Zähne, Zunge, zwischen den Zehen usw. Er wird so gleichzeitig auf einen Tierarztbesuch vorbereitet, und geht dann gerne auf dem Behandlungstisch, weil er das zu Hause als sehr angenehm kennen gelernt hat. Bei den Ohren kann ich riechen ob der Hund eine Ohrenentzündung hat und mit dem Finger so weit es geht in den Gehörgang greifen. Reagiert der Hund nicht, dann ist alles in Ordnung. Wir Sehenden können einfach hineinsehen, ist das Ohr rot und dreckig deutet das auf eine Entzündung hin. Eine sehbehinderte- oder blinde Person muss es riechen und ertasten. Mit den täglichen Übungen wird das für den Hund Routine und er liebt es.


Die Pfoten werden zwischen den Zehen abgetastet, er muss lernen das Maul zu öffnen und stillhalten, mit der anderen Hand wird die Zunge umgedreht, um darunter zu schauen (mit den Fingern natürlich, es könnte sich ein Stück Holz verkeilt haben) Am Schluss der Übung macht der Welpe schon ein siesta, er ist entspannt und schläfrig.

_______________________________________________________________

Walko lernt in der Welpenspielstunde andere Welpen kennen. Hier erkundet er ein Hindernis.

_______________________________________________________________

Mit 7-wöchig werden die Welpen einem Wesenstest unterzogen. Ein Blindenhund-Instruktor spielt mit dem Welpen, denn auf dem Spieltrieb wird die Ausbildung aufgebaut, schaut ob er schreckhaft oder geräuschempfindlich ist. Dazu gehört auch die Schussfestigkeit. Er darf keine Angst haben und muss sich mutig den verschiedenen Testpunkten stellen.




27. Oktober
Siro Labrador, Ulana, Kaj, Arija, Cher, Brünggi,
vorne die Schilthündin Sänti


4. September,
Sänti hält noch einen Sicherheitsabstand zu den "neuen Grossen"


18. August,
nun ist es soweit, Übermorgen verlässt uns Opal, er darf nach hause um dort wieder seine geliebte Führarbeit zu übernehmen.

oben: Ulana, Opal, Cher und Brünggi
unten: Arija, Kaj und Debby


9. August,
Die Gruppe ist etwas kleiner geworden. Opal muss noch länger bei uns bleiben, sein blinder Meister hatte einen Rückfall und muss zuerst wieder gesund werden, bevor Opal nach hause kann.
Wir wünschen baldige und gute Besserung!


Opal, Kaj, Brünggi, Debby, Cher, Ulana und vorne Arija


25. Juli,
Rüdenrudel, im Moment müssen die Rüden und Hündinnen getrennt werden, da Ulana noch läufig ist.

Opal, Kaj, Siro (Labrador) und Brünggi


Hündinnen-Rudel,             oben Ulana und Cher,        vorne Debby, Arija und Brava.


6. Juli                              unten: Kaj, Brünggi, Arija,  oben: Opal, Cher und Ulana, Debby fehlt, sie ist mit meinem Mann zur Arbeit gefahren


28. Juni                           Besuch von Quincy            auf den Stühlen: Quincy, Opal, Kaj                          unten: Ulana, Cher, Arija, Brünggi und Debby


25. Juni


24 Juni                             heute ist noch Siro zu uns gestossen. Nochmals:       auf den Stühlen: Opal, Brünggi, Cher,                   unten: Kaj, Ulana, Arija, Siro,                                 vorne: Veila, Debby und Bärli


22. Juni 2010                     auf den Stühlen:  Brünggi, Opal und Cher,                 unten:  Arija, Kaj, Ulana, Welpe Bärli, und Debby




 
   
Top